Posaunenchor unterwegs auf den Spuren der hessischen Reformation

Erstmals seit vielen Jahren unternahm der Posaunenchor unserer Gemeinde eine gemeinsame Wochenendfahrt.
Eingeladen von einer langjährigen Mitbläserin, die wieder in ihre Heimat gezogen ist, lernten die Bläserinnen und Bläser Homberg/Efze und Schwalmstadt-Ziegenhain kennen.

Gleich am ersten Abend, dem 31. Oktober, waren die Arheilger eingeladen, den Homberger Posaunenchor im Reformationsgottesdienst zu unterstützen. Viel Freude machte es, angeleitet von zwei jugendlichen Chorleiterinnen in einer großen Gemeinschaft mit vielen Trompeten, Posaunen, Hörnern und Tuben zu musizieren, den Gemeindegesang zu unterstützen und zum Lob Gottes aufzuspielen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens einer bislang unbekannten Region. Bei einer Turmführung in St. Marien in Homberg erzählte die „Türmerfrau“ von den Freuden und Nöten des Lebens einer Türmerfamilie in 60 Meter Höhe über der Stadt, der Aufgabe, die Stadt zu bewachen und bei Feuersnot zu warnen und von den Zerstörungen während des 30jährigen Kriegs. Die benachbarte Stadt Ziegenhain, die anschließend besucht wurde, nennt sich „Konfirmationsstadt“, weil sich von hier aus die Praxis der Konfirmation weltweit ausbreitete.

Am Sonntag durfte der Posaunenchor noch einmal einen besonderen Gottesdienst bläserisch begleiten. Im Dorf Berge fand ein gut besuchter musikalischer Gottesdienst statt.
Genussvolle Mahlzeiten, lange Gespräche, konzentrierte Proben und Spaziergänge in der schönen nordhessischen Hügellandschaft förderten die Gemeinschaft und die Freude am weiteren gemeinsamen Musizieren.
Inspiriert und voller schöner Eindrücke verabschiedeten wir uns am Sonntagnachmittag von den nordhessischen Freunden.